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Von Händen gehaltener Laptop mit wechselnden Bildern, im Hintergrund ein Mann der ein Gemälde betrachtet. (Rechte: WDR)
Sendung vom 17.01.2012, 12:05 bis 12:57 Uhr
Rechte: Rowohlt-Verlag

 Der neue Roman von H.-J. Schädlich

Literaturservice: "Sire, ich eile - Voltaire bei Friedrich II. Eine Novelle"

Moderation: Claudia Dichter

Der eine war einer der bedeutendsten Philosophen und Literaten seiner Zeit. Der andere galt als Schöngeist auf dem Thron, sollte sich aber später vor allem als Feldherr einen Namen machen. Die Rede ist von Friedrich II. von Preußen, dessen Geburtstag sich am 24. Januar 2012 zum 300. Mal jährt, und Voltaire. Die beiden Männer kannten sich persönlich, ab 1736 schrieben sie sich Briefe, ab 1750 lebte Voltaire als Kammerherr am Hofe des fast zwanzig Jahre jüngeren Preußenkönigs in Potsdam und Berlin. Doch bald verschlechtert sich das Verhältnis der beiden. 

Hans-Joachim Schädlich hat der Begegnung beider Männer ein Buch gewidmet, das auf historischen Quellen basiert. Doch schreibt er keinen mit üppiger Detailfreude prunkenden Roman, sondern eine Novelle, die mit ihrer äußersten sprachlichen Verknappung die Konfliktlinien zwischen Geist und Macht nur umso deutlicher hervortreten lässt.

 

Hans-Joachim Schädlich: "Sire, ich eile - Voltaire bei Friedrich II. Eine Novelle"
Verlag: Rowohlt / 16.01.2012/ € 16,95

Autor/in:

Christian Möller

Redaktion:

Ruth Dickhoven

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