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"Im Namen des Blutes" von Pierre Simenon
Ein Autor tritt aus dem Schatten seines berühmten Vaters. Pierre, der Sohn von George Simenon hat spät aber dennoch einen Krimi geschrieben, der es in sich hat. Und der nichts gemein hat mit dem eher betulichen Kommissar Maigret seines Vaters. Es geht um historische Millionenschiebereien, um heutige Bankgeschäfte und um Banker, die um ihr Renommé kämpfen. Gut, dass Pierre seinen eigenen Stil fand. Fantastisch, dass er dies in Form eines Krimis tut.
Roman
480 Seiten, Limes Verlag, 19,99 Euro
"Die Unzertrennlichen" von Lilian Faschinger
In ihrer Jugend waren sie ein unzertrennliches Gespann. Doch dann wurden die Sängerin Regina und der Kinderarzt Stefan ein Paar. Gerichtsmedizinerin Sissi blieb außen vor. Doch dann verschwindet Regina im Meer der Adria – und Sissi nimmt ihre Stelle ein. Dass das nicht gutgehen kann, denkt sich der Leser bald. Und erlebt mit, wie der schöne Schein einer lebenslangen Freundschaft bröckelt. Ein Leseschmaus mit sehr komischen Dialogen für all jene, die beim Krimi aufs Blut verzichten können. Und die es dennoch gerne gruselt.
Roman
320 Seiten, Zsolnay Verlag, 19,90 Euro
Autor/in:
Ingrid Müller-Münch
Redaktion:
Ruth Dickhoven







