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Von Händen gehaltener Laptop mit wechselnden Bildern, im Hintergrund ein Mann der ein Gemälde betrachtet. (Rechte: WDR)
Sendung vom 14.12.2011, 12:05 bis 13:00 Uhr
Bild: Filmrollen mit abgespultem Film; Rechte: WDR/vario press

 Scala-Service: Film

Kinotipps: Rubbeldiekatz / Mission: Impossible - Phantom Protocol

Moderation: Sebastian Wellendorf

Rubbeldiekatz

Komödie, Deutschland 2011
Regie: Detlev Buck
Darsteller: Matthias Schweighöfer, Alexandra Maria Lara, Maximilian Brückner, Denis Moschitto, Max von Thun, Max Giermann, Sunnyi Melles
Länge: 113 Min.
Kinostart: 15.12.11

Arbeitssuchender Schauspieler ergattert Frauenrolle in einem Hollywood-Nazifilm mit tarantineskem Regisseur, verliebt sich in seine Filmpartnerin, für die "er" zur besten Freundin wird, bis der Schwindel auffliegt.

Buck goes Mainstream – das geht selten gut. Verständlich, dass er einen Kassenschlager landen möchte, aber im Fahrwasser von Schweig(er)höfer & Co. (mit der gleichen Co-Autorin von Keinohrhasen/Zweiohrküken) entsteht eben auch nur unoriginelles Formelkino mit Klischeeromantik und plakativen Gagparaden. Unverzeihlich noch dazu, wie schamlos man sich beim Genreklassiker "Tootsie" bedient. Alles, was Buck-Filme so besonders machen kann, vermisst man schmerzlich.

 

Mission: Impossible - Phantom Protocol

Action, USA 2011
Originaltitel: Mission: Impossible - Ghost Protocol
Regie: Brad Bird
Darsteller: Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton, Josh Holloway, Michael Nyqvist, Vladimir Mashkow, Léa Seydoux
Länge: 133 Min.
Kinostart: 15.12.11

Der Kreml explodiert, für den Terrorakt werden Ethan Hunt und sein Team verantwortlich gemacht, solange sie nicht den wahren Übeltäter ausfindig machen. Der ist kurz davor, einen Atomkrieg anzuzetteln. Die Suche führt über einige waghalsige Stunts von Moskau über Dubai nach Mumbai...

Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer – Ethan Hunt kämpft mit 3 Kollegen an seiner Seite an dem Fall, der an kalte Kriegszeiten erinnert. Mit dosierten Witz- und originellen Bluffmomenten sowie erstaunlichen liveaction Stunts macht MI:4 überwiegend Spaß. Im letzten Drittel geht ihm allerdings dramaturgisch die Luft aus. Aber Tom Cruise - ob man ihn mag oder nicht – erfüllt seine Mission von A-Z perfekt.

 

Autor/in:

Sigrid Fischer

Redaktion:

Heidi Schöder

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