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"Irgendwann trifft man sich nur noch bei Beerdigungen." Eigentlich sind Michael, Thomas, Wagner und Bernd mit Mitte 40 noch zu jung, um diesen Spruch auf sich zu beziehen. Trotzdem fühlen sie sich sonderbar alt, als sie nach über zwanzig Jahren Funkstille am Grab ihrer Lehrerin wieder voreinander stehen. Vielleicht wären sie der gemeinsamen Geschichte gegenüber gern gleichgültiger, aber sie müssen feststellen, dass vieles von damals unverarbeitet liegen geblieben ist. So kommen die großen Fragen noch einmal ganz neu auf den Tisch: Was ist Freundschaft? Was zählt wirklich im Leben? Und woran, zum Teufel, sind unsere Träume gestorben?
In "Vier Arten, die Liebe zu vergessen" beweist Thommie Bayer, dass eine spannende Geschichte durchaus psychologisch tief sein kann. Und auch, dass fehlbare Menschen immer interessanter sind als vorbildliche.
Autor/in:
Carolin Courts
Redaktion:
Ruth Dickhoven
Thommie Bayer: "Vier Arten, die Liebe zu vergessen"
Roman
288 Seiten € 24,95
Piper Verlag







