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Wir verbringen täglich viel Zeit mit Computern und Smartphones, die Welt wird digitalisiert und seit fast einem Jahrzehnt wird prognostiziert, dass auch die Literatur bald nicht mehr als Buch zu uns kommt. Das Ebook wird, seit es 2004 in einer ersten brauchbaren Form von Sony eingeführt wurde, als Revolution des Lesens gefeiert. Die Realität sieht (noch?) anders aus.
Digitalisierte Bücher machen nur einen verschwindend kleinen Prozentsatz des Umsatzes aus. Warum eigentlich? Und würde sich, wenn elektronische Lesegeräte sich doch durchsetzen, unser Leseverhalten ändern, vielleicht sogar die Literatur?
Scala blickt nach dem Weihnachtsgeschäft mit Verlagsleuten auf die Akzeptanz des Ebooks und fragt Literaten und Leser, wie es sich damit liest.
Autor/in:
Jörg Biesler
Redaktion:
Walburga Manemann
Wann kommt es denn, das Ebook?







