s
Ungarn bietet derzeit immer wieder Anlass zur Sorge: Seit die rechtspopulistische Regierung von Viktor Orbán im Amt ist, demontiert sie demokratische Spielregeln und scheint das Land unter ihre Kontrolle bringen zu wollen. Vor allem die ungarische Medienszene ist heftig betroffen, seit die staatliche Medienbehörde NMHH geschaffen wurde, die über weitreichende Kontroll- und Sanktionsbefugnisse verfügt. Kritiker im In- und Ausland warfen Orbán vor, jeglichen unabhängigen Journalismus mundtot machen zu wollen – ein Vorwurf, der sich kürzlich erst bestätigte, als der einzige oppositionelle Radiosender Ungarns seine Sendelizenz verlor. Rutscht das Land derzeit tatsächlich in eine Diktatur ab? Scala spricht mit dem deutschen Journalisten Wilhelm Droste, der in Budapest lebt und arbeitet.
Redaktion:
Markus Brügge
Freiheit oder Diktatur - Wie steht es um Ungarns Medienszene?







