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Scala Serie - Erste Worte von Anett Gröschner
Von weißen Blättern, Bildschirmschonern und anderen Anfängen
Moderation: Jörg Biesler
"Dies hier ist ein erstes Kapitel, welches verhindern soll, daß vorliegendes Werkchen mit einem Zweiten Kapitel beginne", umging Franz Werfel mit dem Einleitungssatz seines Romans "Stern der Ungeborenen" die Notwendigkeit, einen Anfang machen zu müssen - und machte damit natürlich erst recht einen Anfang. Und was für einen. Der erste Satz ist das komplette Buch im Miniaturformat. Er schließt den Text auf und bestimmt seinen Ton. Und er versucht, das Kunststück zu vollbringen, zugleich alles zu versprechen und nichts zu verraten. Frei nach Charles Dickens‘ "David Copperfield": "Ob ich mich als der Held meines eigenen Lebens entpuppen werde, oder ob diese Position von irgend jemand anderem eingenommen wird, müssen die folgenden Seiten zeigen..."
Zum Jahresbeginn besucht SCALA eine Woche lang Autoren in ihren Arbeitszimmern und spricht mit ihnen über das Schaffen von Leben aus Tinte und Papier oder bits und bytes und die Hürde der ersten Worte.
Teil 1: Erste Worte von David Safier
vom 02.01.2012
Teil 2: Erste Worte von Jo Lendle
vom 03.01.2012
Teil 4: Erste Worte von Jenny Erpenbeck
vom 05.01.2012
Teil 5: Erste Worte von John von Düffel
vom 06.01.2012
Autor/in:
Mithu Sanyal
Redaktion:
Ana Schotte
Scala Serie - Erste Worte von Anett Groeschner
Annett Gröschner: Walpurgistag
Verlag: DVA, 2011
ISBN-10: 3421045054
Anett Gröschner: Moskauer Eis
Verlag: Aufbau, 2009
ISBN-10: 3746625807






