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Laubsägearbeiten und Bürstenbinden sind längst passé. Heute sind Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und psychischen sowie sozialen Erkrankungen professionelle Dienstleister mit modernen Maschinen und vielfältigem Know-how. Die Werkstätten aus den Landkreisen Kleve, Viersen, Heinsberg, Mettmann, Rhein-Kreis Neuss, den Städten Krefeld, Mönchengladbach und dem Städtekreis Aachen haben gemeinsam mit knapp 10.000 behinderten Beschäftigten eine unübersehbare Bedeutung für die Öffentlichen Haushalte und die regionale Wirtschaft. Die Arbeitsgemeinschaft der Werkstätten am Niederrhein – AWN - hat in einer ersten Studie berechnen lassen, welche gesellschaftliche und regionalökonomische Wirkung ihre soziale Dienstleistung entfaltet. Auch im Sozialbereich passiert Wertschöpfung, die mit dem Social Return on Investment (SROI) messbar ist, wie die in Auftrag gegebene Studie beweist. Die Ergebnisse lassen sich an Euro-Beträgen ablesen, die nun erstmals präsentiert werden. Ein spannendes Thema - gerade in Zeiten der Inklusionsdiskussion.
Autor/in:
Stephanie Kowalewski






