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Wachstum und Arbeitsplätze
Krisenland Zypern setzt sich hohe Ziele für die EU-Ratspräsidentschaft
Moderation: Klaus-Rainer Jackisch
Obwohl das kleine Zypern bei der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft am Sonntag vor riesigen Herausforderungen steht, hängt der Inselstaat die Messlatte hoch: "Wir wollen nicht nur beweisen, dass wir ein Großereignis ausrichten können, sondern dass Zypern die Aufgabe so gut meistern kann wie jedes andere europäische Land", sagt der Präsidentschaftssprecher Kostas Giennaris. Ob Zypern dem Anspruch erfüllen kann, muss sich zeigen, denn bei vielen Fragen ist es eher Teil des Problems als der Lösung. Düster sieht es für Nikosia derzeit vor allem in finanzieller Hinsicht aus. Mitte der Woche erklärte sich die Eurozone dazu bereit, auch Zypern als fünftem Euroland Finanzhilfe zu gewähren. Zypern befindet sich nun in Gesellschaft der Krisenstaaten Griechenland, Spanien, Portugal und Irland - und ist das erste Land, das die EU-Ministertreffen leitet und zugleich Hilfe aus dem Euro-Rettungsfonds erhält.
Autor/in:
Thomas Bormann







