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Bankencrash, Weltwirtschafts- und Eurokrise, die Privatisierung der Gewinne für Wenige und die Vergesellschaftung der Verluste, unter der vor allem die Armen zu leiden haben - das alles macht klar, daß die Akteure der Weltwirtschaft nach fragwürdigen ethischen Normen handeln. Was können die Weltreligionen zu einer neuen Wirtschaftsethik beitragen?
Vom 28. - 30. Juni findet im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn ein Kongreß zur "Wirtschaftsethik in den Weltreligionen" statt; veranstaltet vom "Zentrum für komparative Theologie und Kulturwissenschaften" der Universität Paderborn. Internationale Vertreter der christlichen Konfessionen, des Judentums, des Islams, des Buddhismus und des Hinduismus diskutieren, ob und wie einer entfesselten Finanzwirtschaft ethische Zügel angelegt werden können. Dazu gilt es zunächst einmal, die Vorstellungen der verschiedenen Religionen in Bezug auf das Wirtschaftsleben kennenzulernen, damit auf dieser Basis auch Richtlinien zur Entwicklung von menschenwürdigen Lebensverhältnissen weltweit erarbeitet werden können. Die Tagung speist sich auch aus der Hoffnung, daß die Weltreligionen einen wichtigen Beitrag bei der Suche nach Leitlinien zu leisten vermögen.
Das Programm und weitere Informationen
Autor/in:
Wolfgang Brosche
Wieviel Moral braucht der Markt?






