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Deutschlands Apotheker sollen vom kommenden Jahr an mehr Geld erhalten: Der Zuschlag für den Verkauf von Medikamenten soll um 25 Cent auf 8,35 Euro angehoben werden. Unterm Strich macht das nach den Vorstellungen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) etwa 190 Millionen Euro. Dies geht aus einem Referentenentwurf zur Änderung der Arzneimittelpreisverordnung vor. Den Apothekern reicht das nicht aus. Auch die Kassen üben Kritik. Ist die erste Anhebung der Vergütung seit 2004 angemessen? Oder handelt es sich eher um eine Art Wahlgeschenk der FDP-geführten Ministerien für Wirtschaft und Gesundheit? Und: Wer profitiert eigentlich wie beim Verkauf von Medikamenten? Was bedeutet das für die Patienten?
Einschätzungen von Prof. Jürgen Wasem, Gesundheitsökonom an der Uni Duisburg-Essen.







