s
Jahrelang galten deutsche Studenten als zu alt, wenn sie in den Arbeitsmarkt eintreten und zu theoretisch ausgebildet. Unternehmen klagten oft darüber, dass sie die nicht mehr ganz so jungen Akademiker erst noch umfassend weiterbilden müssten, bis sie richtig im Betrieb eingesetzt werden könnten. Mit dem Bologna-Prozess und der Einführung des Bachelor in allen Fachbereichen ist die Ausbildungszeit deutlich verkürzt worden, die Lehre stark verschult worden. Die Absolventen sind zwar jünger und damit schneller verfügbar, aber ohne Abstriche geht das nicht. Auf der Strecke bleibt eine höhere umfassende Bildung. Und die wird inzwischen auch schon vermisst.
Autor/in:
Jessica Sturmberg







