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Ziffern und Schriftzug "Profit" (Rechte: WDR / picture alliance)
Sendung vom 09.02.2012, 18:05 bis 18:30 Uhr
Bild: Sonnenuntergang auf einer griechischen Insel; Rechte: dpa

 Es lebe der Steuerzahler!

Schuldenerlass für Griechenland

Die Kosten für die deutschen Banken trägt fast vollständig der Steuerzahler

Moderation: Oliver Thoma

Beteiligung des privaten Sektors an der Griechenland-Rettung - unter diesem Stichwort läuft der freiwillige Verzicht von Banken und Versicherungen auf einen Teil ihrer ausstehenden Forderungen gegen Griechenland. Auf die Hälfte ihrer Griechenlandkredite in Höhe von 200 Mrd. Euro sollen sie verzichten. Doch zumindest für Deutschland gilt: Am Ende werden auch diese Verluste letztlich vom Steuerzahler getragen. Denn in Deutschland gehören fast alle Kreditinstitute mit Griechenland-Anleihen ganz oder teilweise dem Staat. Auf 17 Mrd. Euro schätzt Jens Boysen-Hogrefe die Verluste, die am deutschen Steuerzahler hängen bleiben.

 

Interview mit Jens Boysen-Hogrefe vom Institut für Weltwirtschaft Kiel.

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