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Der Internationale Währungsfond vergleicht sich selbst gerne mit der Feuerwehr. Sofort zur Stelle, wenn ein Land wirtschaftlich in Brand gerät und den IWF um Hilfe, sprich Kredite bittet. Gegen harte Spar- und Reformauflagen bekommt das schwächelnde Land dann Geld geliehen.
Der IWF finanziert sich durch seine 187 Mitgliedsstaaten. Der Beitrag hängt von der wirtschaftlichen Größe jedes Landes ab. Am meisten Einfluß hat der Staat, der auch am meisten zahlt. Seit der Gründung des IWF nach dem zweiten Weltkrieg sind das die USA. Gegen ihren Willen geht nichts, denn Washington verfügt über eine Sperrminorität. Die Machtverteilung im IWF hat aber nicht Schritt gehalten mit den Veränderungen auf der Welt, so Währungsfonds-Chef Dominique Strauss Kahn.
Das wirtschaftliche Gewicht der Schwellenländer hat zugenommen. Alle Industriestaaten sind sich einig: Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien sollen mehr Einfluß im IWF bekommen. Die Frage ist nur von wem? Die USA sagen: nicht von uns und zeigen auf die Europäer. Deutschland wäre zu Zugeständnissen bereit, vorausgesetzt auch andere Länder bewegen sich. Danach sieht es zur Zeit allerdings nicht aus.







