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Zweifelhafte Einrede - Sollten sich Schriftsteller zur Politik äußern?
Teil 1 von Juli Zeh: Die Expertenrepublik braucht unabhängige Stimmen
Moderation: Reinhard Bieck
Drohende Staatspleiten, politische Umbrüche, Technikkatastrophen. Ereignisse, die schnelle politische Antworten erfordern, häufen sich. In Zeiten der wirtschaftlichen Globalisierung scheint überdies auch noch alles mit allem zusammenzuhängen. Die demokratischen Institutionen Europas wirken in dieser Gemengelage oft überfordert. Wäre es da nicht schön, wenn der ein oder andere Freidenker uns flüstern würde, worauf es wirklich ankommt? Nicht Lobbyisten, nicht Experten, sondern zum Beispiel Schriftsteller? Sie gehen professionell mit Sprache um, sind fantasiebegabt und lassen sich nur schwer vereinnahmen. Sollten ihre Worte im politischen Diskurs deshalb nicht etwas gelten? Im Politikum beschreiben diese Woche zwei Schriftstellerinnen und ein Schriftsteller ihr politisches Selbstverständnis. Den Auftakt macht Juli Zeh.
Autor/in:
Juli Zeh
Redaktion:
Tamara Tischendorf
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