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Zwischen Pflege und Job
Das neue Gesetz zur Teilzeitbetreuung von Angehörigen ist frauenfeindlich
Moderation: Sandra Pfister
Kristina Schröder meint es gut mit den Familien. Im Oktober 2011 verabschiedete der Bundestag das von der Ministerin vorbereitete Gesetz zur "Familienpflegezeit". Seit 1. Januar können Arbeitnehmer, vor allem aber Arbeitnehmerinnen ihre Angehörigen mit einem neuen Teilzeitmodell parallel zum Job besser pflegen. "Das ist frauenfeindlich" sagt Prof. Stefan Görres, Direktor am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Uni Bremen. Denn: Pflege sei ein Vollzeit-Job. Schröder habe die billigste Lösung gewählt, zementiere Rollenmuster und bürde den berufstätigen Frauen eine wachsende gesellschaftliche Aufgabe auf.
Redaktion:
Isabel Reth







