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Die Versuchung ist groß, an die unrühmliche Traditionen anzuknüpfen. Ob im Kundus-Ausschuss zur Klärung der Bombardierung zweier Tank-LKW in Afghanistan oder im Kurnaz-Ausschuss über BND-Aktivitäten im Irak - immer ging es den beteiligten Parteien darum, ihre jeweiligen Minister aus der Schusslinie zu nehmen. Die zehn Jahre rechtsterroristischen Mordens fallen in die Zeit der Innenminister Schily, Schäuble und de Maizière. Doch angesichts der ungeheuren Gewalt des Rechtsextremismus stellen die Akteure des NSU-Untersuchungsausschusses ihre Parteiinteressen in den Hintergrund, kommentiert Thomas Nehls.
Autor/in:
Thomas Nehls
Redaktion:
Isabel Reth







