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Weiße Weltkarte auf nächtlichem Blau; in der rechten Ecke scheint ein Vollmond (Rechte: WDR)
Sendung vom 09.02.2012, 19:05 bis 19:30 Uhr
Bild: Der Leiter des Rechtsterror-Untersuchungsausschusses zum Rechtsterrorismus der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU), der niedersächsische SPD-Abgeordnete Sebastian Edathy (M.), der stellvertretende Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU, 2.v.l.), Ausschusssekretär Harald Georgii (SPD, 2.v.r.), der Obmann der CDU/CSU-Fraktion, Clemens Binninger (CDU), und die Sekretärin des Ausschusses, Barbara Blum, sitzen am 09.02.12 in Berlin vor Beginn der Sitzung nebeneinander; Rechte: dapd/Loos

 Sitzung NSU-Untersuchungsausschuss

Kurnaz, Kundus, NSU

Parteiengezänk im Neonazi-Untersuchungsauschuss Tabu

Moderation: Philipp Engel

Die Versuchung ist groß, an die unrühmliche Traditionen anzuknüpfen. Ob im Kundus-Ausschuss zur Klärung der Bombardierung zweier Tank-LKW in Afghanistan oder im Kurnaz-Ausschuss über BND-Aktivitäten im Irak - immer ging es den beteiligten Parteien darum, ihre jeweiligen Minister aus der Schusslinie zu nehmen. Die zehn Jahre rechtsterroristischen Mordens fallen in die Zeit der Innenminister Schily, Schäuble und de Maizière. Doch angesichts der ungeheuren Gewalt des Rechtsextremismus stellen die Akteure des NSU-Untersuchungsausschusses ihre Parteiinteressen in den Hintergrund, kommentiert Thomas Nehls.

Autor/in:

Thomas Nehls

Redaktion:

Isabel Reth

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