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Platz der Republik
Interview des Monats mit der Vize-Chefin der CDU und Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Das Elterngeld hat Ursula von der Leyen als Familienministerin durchgesetzt. Inzwischen ist die 53-jährige CDU-Politikerin Arbeitsministerin und setzt auch da eigene Akzente. Mindestlöhne, die Regulierung von Zeitarbeit und Frauen in den Chefetagen sind in ihrem "neuen" Ressort seit 2009 ihre Top-Themen. Im Interview des Monats mit Kerstin Steinbrecher und Carsten Schabosky äußert sich von der Leyen auch zur Diskussion um den Erhalt der Eurozone und plädiert für mehr Geschlossenheit.
"Wir können nicht […] nur das Bequeme […] nehmen von Europa", sagt die Arbeits- und Sozialministerin im Platz der Republik. Momentan sei man in intensiven Debatten darüber, was es bedeute, den Weg einer gemeinsamen Währung gehen zu wollen. Allerdings müsse man dann auch "Standards haben, die hoch sind."
Es sei erfreulich, dass die Menschen in Europa insgesamt älter werden. Die gewonnen Lebensjahre müssten aber zum Teil auch in mehr Arbeit investiert werden. "Diese Debatte müssen wir auch mit Frankreich führen." Von der Leyen bezog sich dabei auf die Einführung der Rente mit 60 in Frankreich.
Aus Sicht der deutschen Arbeitsministerin müssen nun die Arbeitsmärkte in Europa analysiert werden. Dabei gelte es konkrete Verabredungen zu treffen, "die dann auch klarmachen: Auf dieses Europa kann man sich verlassen […]."
Redaktion:
K. Steinbrecher / C. Schabosky
Das vollständige Interview mit Bundesarbeitsministerin von der Leyen
Das Interview mit Bundesarbeitministerin von der Leyen zum Nachlesen
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