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Collage aus einer Hand, Weltkarte, Sternenhimmel und Telefon (Rechte: WDR)
Sendung vom 30.10.2009, 20:05 bis 21:00 Uhr
Der deutsche Dramatiker und Dichter Friedrich Schiller ("Die Räuber") als 26-Jähriger nach einem Gemälde von Reinhardt. Er wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren und ist am 9. Mai 1805 in Weimar gestorben; Rechte: dpa

 Friedrich Schiller

Das philosophische Radio über Friedrich Schiller

Mit Peter-André Alt: Kann die Schönheit eine bessere Gesellschaft bedingen?

Am 10. November jährt sich der Geburtstag Friedrich Schillers zum 250. Mal. Hinter Schillers Ruf als Dichter und Dramatiker geht seine Bedeutung als Philosoph mitunter etwas verloren. Schiller war einer der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus, der philosophischen Epoche zwischen Kant und Hegel. Seine Briefe "Über die ästhetische Erziehung des Menschen", die bis heute aktuell sind, untersuchen die Möglichkeit einer humanen Gesellschaft auf der Basis des Ästhetischen. In der Versöhnung von Formtrieb und Spieltrieb, von Vernunft und Sinnlichkeit sucht Schiller ein objektiv Schönes, das subjektive Empfindung integriert und zugleich den Menschen zu einem Besseren formt.

Was die Frage aufwirft: Kann die Schönheit eine bessere Gesellschaft bedingen?    

Diskutieren Sie mit unter 0800 / 5678-555 opder per Mail unter philo(at)wdr.de  

 

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Redaktion:

Gundi Große

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Blaues Ohr mit Ohrstöpsel mit von ihm ausgehenden Sendewellen vor blauem Hintergrund (Rechte: WDR)

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