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Das philosophische Radio mit Bernward Gesang über Utilitarismus und Klimaethik
Bietet der Utilitarismus einen gangbaren Weg für aktuelle moralische Fragestellungen, zum Beispiel beim Klimawandel?
Moderation: Jürgen Wiebicke
Handle so, dass ein Höchstmaß an Glück entsteht – das ist eine der grundlegenden Regeln des Utilitarismus. Beim Utilitarismus ist das Prinzip der Nützlichkeit gefragt. Bei dieser Art der Ethik ist eine Handlung dann gut, wenn ihre Konsequenzen für alle Betroffenen oder zumindest für möglichst viele nützlich sind. Insofern ist der Utilitarismus eine konsequentialistische Ethik: die Folgen einer Handlung sind ein entscheidendes Kriterium der Beurteilung dieser Handlung.
Der Aspekt des Nutzens bezieht sich dabei nicht auf ein subjektiv Gutes, sondern auf das Gute schlechthin; eine utilitaristische Moral zielt auf das Glück und auf das Wohlergehen der Menschheit hin. Das kollektive Wohl ist dem individuellen übergeordnet. Um eine Handlung utilitaristisch abschätzen zu können, muss also auch allgemein formuliert werden können, was Glück ist, was Leid – und welcher Nutzen der Allgemeinheit am dienlichsten ist.
Bietet der Utilitarismus einen gangbaren Weg für aktuelle moralische Fragestellungen, zum Beispiel beim Klimawandel? Welche Chancen birgt er und welche Risiken?
Diskutieren Sie mit unter 0800 / 56 78 555 oder per Mail unter philo(at)wdr.de
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Redaktion:
Gundi Große
Das philosophische Radio mit Bernward Gesang über Utilitarismus und Klimaethik






