s
Das philosophische Radio mit Julian Nida-Rümelin über Utopie heute
Wie wollen wir unser individuelles Leben gestalten?
Moderation: Jürgen Wiebicke
Die Utopie – in der Krise? Seitdem der Kommunismus abgedankt hat, seitdem die Globalisierung Alltag geworden ist, scheinen utopische Zukunftsvisionen Geschichte zu sein: Pragmatismus und Sachlichkeit sind Grundlage der Politik, man hat das Machbare im Blick. Aber reicht das, um auch eine gute Politik zu machen? Schon Platon vertrat die Überzeugung, man solle sich von den bloßen Meinungen lösen, um zu einer Ebene wahrer Erkenntnis vorzustoßen. Eine rationale und vernünftige, eine objektive Ebene, die letztlich eine Idee des Guten repräsentiert – und eine ideale Ordnung wird, ein perfekter Staat. Seitdem wurde die Frage der Utopie immer wieder kritisiert und diskutiert, vor allem in Krisenzeiten. Heute herrschen wieder Krisenzeiten, und wieder gewinnt die Frage der Utopie an Bedeutung. Dabei geht es um die Frage, wie wir – in einer globalisierten Gesellschaft – leben wollen.
Wie wollen wir unser individuelles Leben gestalten? Und wie wollen wir in einer Gesellschaft leben, die wir selbst gestalten? Braucht es eine Utopie des Zusammenlebens, wenn ein humanes Zusammenleben möglich sein soll? Wie soll die konkrete Utopie unseres Zusammenlebens gestaltet sein?
Diskutieren Sie mit unter 0800 / 56 78 555 oder per Mail unter philo(at)wdr.de
Hier geht es zum Podcast des philosophischen Radios.
Redaktion:
Gundi Große
Das philosophische Radio mit Julian Nida-Rümelin über Utopie heute
Weitere Informationen
Literaturhinweis:
Julian Nida-Rümelin & Klaus Kufeld
"Die Gegenwart der Utopie"
Karl Alber Verlag, 2011.






