Feministin
Sie kämpfte für die Rechte der Frauen [mehr]

Starke Frauen - Die Porträtreihe
Die erste Frau, die an einer Universität studierte, die erste Pilotin, die erste Frau im All, die erste Ingenieurin, die erste Staatspräsidentin. Jede Zeit unserer Geschichte hat starke Frauen hervorgebracht - Frauen, die als Vorkämpferinnen ihren Platz in einem von Männern dominierten Bereich eingenommen haben. Starke Frauen sind aber auch im Alltag zu entdecken: Frauen, die sich einen Platz erobert haben, an dem sie für sich und andere wirken können.
Seit vielen Jahren schärft die Serie "Starke Frauen" auf WDR 5 den Blick in Geschichte und Gegenwart.
Augusta Ada King, Countess of Lovelace, Mathematikerin [mehr]
Komponistin [mehr]
Andrea Amberge, Airbus - Kapitänin [mehr]
Diana Antoine, Tiertrainerin und Fakirin [mehr]
Ursula Balzer - Pyrotechnikerin [mehr]
Susanne Barthel - Krankenschwester [mehr]
Baubo, Göttin [mehr]
Olga Benario, Revolutionärin [mehr]
Sihem Bensedrine, Menschenrechtlerin [mehr]
Königin [mehr]
Isabella Bird [mehr]
Madeleine Sophie Blanchard, Luftschifferin [mehr]
Migrantinnenberaterin [mehr]
Lina Bögli - Reisende [mehr]
Martina Böhmer, Altenpflegerin [mehr]
Margarete Buber-Neumann, Publizistin [mehr]
Paula Busch - Zirkusdirektorin [mehr]
Julia Cameron, Fotografin [mehr]
Romy Camerun - Sängerin [mehr]
Elektroingenieurin [mehr]
Chemikerin [mehr]
Gräfin Cosel - Mätresse [mehr]
Mutter Courage - Marketenderin [mehr]
Tamara Danz, Sängerin [mehr]
Alexandra David-Néel - Reisende [mehr]
Maya Deren, Filmemacherin und Voodoopriesterin [mehr]
Beatriz de Dia - Minnesängerin [mehr]
Amalie Dietrich - Naturforscherin [mehr]
Kommunistin und Antifaschistin [mehr]
Isabelle Eberhardt [mehr]
Christine Englerth, Unternehmerin [mehr]
Rachel Felix - Tragödin [mehr]
Philomena Franz - Auschwitz-Überlebende [mehr]
Frau Holle - Göttin [mehr]
Das Tauchen ist ihre Leidenschaft und der Kampf gegen den Walfang ihr Anliegen. In dem Buch: "Im Fadenkreuz der Walfänger" dokumentiert Regine Frerichs diesen ungleichen Kampf. Im Südpolarmeer steuert die Greenpeace-Aktivistin wiederholt ein kleines Schlauchboot, um japanischen Fangschiffen den Weg zu den Walgründen zu versperren. Todesangst habe sie bei ihrer gefährlichen Mission nicht verspürt, sagt sie danach. Als die Harpune eines japanischen Walfangschiffes ihr Schlauchboot nur knapp verpasst, denkt sie weniger an ihr eigenes Leben, als an die Verantwortung für die Kollegen an Bord. Regine Frerichs wird 1960 in Hamburg geboren. Mit 14 ist sie begeisterte Pfadfinderin. Nach einer Ausbildung zur Pferdewirtin holt sie auf dem 2. Bildungsweg ihr Abitur nach und studiert Geologie und Paläontologie. Während des Studiums lässt sich sie sich zur Forschungstaucherin ausbilden und arbeitet anschließend in einer Tauchfirma, gründet eine Fachzeitschrift für Berufstaucherei und wird deren Chefredakteurin. Seit 1997 engagiert sie sich ehrenamtlich in der Tauchgruppe von Greenpeace Deutschland. Im Jahr 2000 wird sie bei der Umweltschutzorganisation festangestellt und ist seitdem immer wieder im Einsatz gegen die japanische Walfangflotte. [mehr]
Martha Frickenschmidt, Steilwandfahrerin [mehr]
Limpe Fuchs, Komponistin [mehr]
Höhlenforscherin [mehr]
Schulgründerin [mehr]
Evelyn Glennie - Schlagzeugerin [mehr]
Suna Göncü, Choreografin [mehr]
Chiquinha Gonzaga - Musikerin [mehr]
Zümrüt Gülbay [mehr]
Martina Hübner - Unternehmerin [mehr]
Ika Hügel-Marshall - Afrodeutsche Autorin [mehr]
Die chinesische Frauenrechtlerin Qui Juin [mehr]
Elsa Sophia von Kamphoevener - Märchenerzählerin [mehr]
Seherin [mehr]
Il-cho Kim - Atombomben-Überlebende [mehr]
Susanne Klug - Tischfußballspielerin [mehr]
Marietta Kuntz, Hochsee-Kapitänin [mehr]
Anke Kurzmann, Rugby-Stürmerin [mehr]
Louise Labé - Dichterin [mehr]
Katja Lange-Müller, Schriftstellerin [mehr]
Ilka Lensing - Feuerwehrfrau [mehr]
Patricia De Lille - Südafrikanische Politikerin [mehr]
Fallen Ihnen auf Anhieb berühmte Dirigentinnen ein? Vermutlich nicht. Und wenn doch, dürften es nur ganz wenige sein. Das Dirigieren ist immer noch eine Männerdomäne. Die 42-jährige Isabel López Calzada hat sich davon nicht abschrecken lassen. Die Spanierin hat ihren Lebenstraum verwirklicht und ist Dirigentin geworden. Ein Leben für die Musik. Vor ein paar Jahren ist Isabel López Calzada dann auf ihrem ungewöhnlichen Weg noch ein bisschen weiter gegangen. Sie hat das erste rein weibliche Sinfonie-Orchester Spaniens gegründet - das Orquesta Sinfonica de Mujeres de Madrid, kurz OSMUM. Andrea Kath hat Isabel López Calzada in Madrid getroffen. [mehr]
Seidenmacherin [mehr]
Dacia Maraini, Schriftstellerin [mehr]
Cornelia Mark-Maas - Glockengießerin [mehr]
Chicago May - Gangsterin [mehr]
Bianca Meier - Steinmetzin [mehr]
Fatima Mernissi - Schriftstellerin [mehr]
Malwida von Meysenbug - Frauenrechtlerin [mehr]
Friederike Caroline Neuber, Theaterchefin [mehr]
Prinzessin Noor - Spionin [mehr]
Helena Norberg-Hodge - Globalisierungskritikerin [mehr]
Margarete von Österreich - Regentin [mehr]
Sie hat riesige Augen, sehr kleine Füße und das Gewicht einer Vierjährigen. Die Schweizerin Carole Piguet lebt seit ihrer Geburt mit der Glasknochenkrankheit. Ihre zerbrechlichen Knochen sind nicht richtig mitgewachsen, und so ist die heute 48-jährige gerade einmal 98 Zentimeter groß. Sie ist temperamentvoll, provoziert auch schon mal gern. Bis vor zehn Jahren ist Carole Piguet eigentlich immer unterwegs, kümmert sich um HIV-Infizierte, zieht nächtelang durch Szeneclubs der Züricher Subkultur und lässt sich auf Reisen in die ganze Welt von Freunden herumtragen. Seit einem Unfall treibt es sie nicht mehr in die Ferne. Aber das bedrückt die Schweizerin nicht: "Mit jeder Reise hab ich immer mehr zu schätzen gelernt, was ich habe: Familie, Freunde, ein Zuhause", sagt sie und fügt etwas leiser hinzu: "... und alles andere kann man ja träumen". [mehr]
Christine de Pizan - Feministin [mehr]
Agnes Pockels - Chemikerin [mehr]
Adelheid Popp, Arbeiterin [mehr]
Elisabeth Prantner, Modeschöpferin [mehr]
Odette du Puigaudeau - Reisende [mehr]
Maria Rampendahl - Keine Hexe [mehr]
Christiane Rischer - Mutter im Rollstuhl [mehr]
Emily Warren Roebling, Brückenbauingenieurin [mehr]
Wang Rongfen, Widerstandskämpferin [mehr]
Hülya Sahin, Boxerin [mehr]
Trotula von Salerno - Ärtzin [mehr]
Schleiferbärbel - Gaunerin [mehr]
Esther Schulhof - Münzmeisterin [mehr]
Astrophysikerin [mehr]
Caroline Schulze-Kummerfeld, Schauspielerin [mehr]
Die faszinierende Welt der Physik hat Gisela Schütz, seit 2000 Direktorin am Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme schon früh in ihren Bann gezogen. Als kleines Mädchen kann sie es kaum erwarten, in der Schule endlich mehr über die funkelnden Sterne am Nachthimmel zu erfahren und ist später im Fach Physik stets Klassenbeste. Gisela Schütz ist schon damals davon beseelt, eines Tages zu ergründen und zu verstehen, was die Welt im innersten zusammenhält. Während des Studiums an der Technischen Universität München spezialisiert sie sich auf Magnetismus und entdeckt den bis dahin unbekannten Effekt des "zirkularen polarisierten magnetischen Röntgendichroismus", der heute vor allem in der Computerindustrie von Nutzen ist. Für die Physikerin ist diese Entdeckung der Beginn einer genauso glänzenden wie kräftezehrenden Hochleistungskarriere in der Forschung, die 1998 vom Tod ihres Mannes überschattet wird. Die 43-jährige steht nun allein vor der Aufgabe, die drei Kinder groß zu ziehen. Der Jüngste ist damals noch keine vier Jahre alt, der mittlere sieben, die Tochter acht. Viele Jahre verzichtet sie dem Nachwuchs zuliebe auf Forschungs- oder Vortragsreisen und organisiert ihre Arbeitstage so, dass sie am späten Nachmittag bei den Hausaufgaben helfen kann. Ein Kraftakt, der Gisela Schütz eine Menge Energie kostet. Aber aufgeben und sich hängen lassen, kam für sie nie in Frage. Dafür ist ihre Liebe zu den Kindern und zur Physik einfach zu groß. [mehr]
Christine von Schweden - Königin [mehr]
Friedensaktivistin [mehr]
Charlotte Selver - Körpertherapeutin [mehr]
Stefania Senno - Geburtsort Seveso [mehr]
May French Sheldon - Reisende [mehr]
Dr. Brigitte Siegers, Olympionikin Im Rollstuhl [mehr]
Ulrike Sindermann - Kfz-Sachverständige [mehr]
Renée Sintenis - Bildhauerin [mehr]
Die Indologin Sonja Stark- Wild [mehr]
Frauenrechtlerin [mehr]
Lisa Tetzner - Schriftstellerin [mehr]
Theophanu - Kaiserin [mehr]
"Boxcar" Bertha Thompson - Eisenbahntramp [mehr]
Mara Tomic, Artistin [mehr]
Jenny de la Torre Castro - Ärztin [mehr]
Frauenrechtlerin [mehr]
"Meine Familie sagt manchmal: Lass doch diese Arbeit. Mach doch zivile und wirtschaftliche Fälle und weniger gefährliche!" Aber Liliana Uribe glaubt fest daran, dass ihre Arbeit helfen kann und macht weiter. Sie ist eine mutige und engagierte Rechtsanwältin in einem Land, in dem seit über 40 Jahren ein grausamer bewaffneter Konflikt tobt. Sie klagt die schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Kolumbien an, die Massaker, Morde und Vertreibungen. Für viele Opfer ist die 46-Jährige die letzte Hoffnung auf Wahrheit und Gerechtigkeit. [mehr]
Dorothea Viehmann, Märchenerzählerin [mehr]
Hofmalerin [mehr]
Anna Vilents, Künstlerin [mehr]
Evelyn Vöhl, Rettungshunde-Trainerin [mehr]
Künstlerin und Ordensfrau [mehr]
Alexa Weissmüller [mehr]
Als Tochter afrikanischer Einwanderer wird die 29-jährige Seble Woldeghiorgis aus Bologna oft als "Ausländerin" wahrgenommen, doch sie ist Italienerin. Italien ist ihr Heimatland, Italienisch ihre Muttersprache. Sie macht die besten Nudeln weit und breit, schwärmt für italienische Liedermacher und ist nach einem jahrelangen Aufenthalt in London nach Italien zurückgekehrt: "aus Heimweh" - ein Beispiel bester Integration also. Doch die zunehmende Feindseligkeit gegenüber Neueinwanderern in Norditalien bewegt sie zu einer grundlegenden Wende: heraus aus der eigenen Komfortzone, hinein in den elenden Alltag afrikanischer Immigranten, die oft ohne Papiere leben, zu Hungerlöhnen schwarz arbeiten und sich nicht trauen, auf ihre Menschenrechte zu pochen. Seble Wholdegiorghis gibt diesen "Unsichtbaren" in der italienischen Gesellschaft eine Stimme. Sie gründet mit zwei anderen Frauen ein Netzwerk, das über Arbeitsrecht und Beratungsangebote informiert, Pressearbeit macht, eine Lobby ist für die Bedürfnisse der Einwanderer wird. Seble organisiert im März 2009 den ersten Streik von Immigranten in Mailand, bei dem Tausende auf dem Domplatz für ihre Rechte demonstrieren. Sie geht in den Vierteln, in denen die Immigranten wohnen, von Tür zu Tür, um für aktives Engagement zu werben und nimmt sich der Probleme jedes Einzelnen an. Ihren gut bezahlten Job in der Modebranche hat sie dafür aufgegeben. [mehr]
Christa von Winning, Gartenexpertin [mehr]
Victoria Woodhull, Brokerin und Präsidentschaftskandidatin [mehr]