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Helena Norberg-Hodge ist in Schweden aufgewachsen, studiert hat sie in Deutschland, Österreich, England und den USA Sprachwissenschaften und lebt danach in Frankreich und Spanien.
Eine Reise verändert ihren Blick auf die Welt radikal: 1975 ist sie eine der ersten Fremden im indischen Ladakh. Sie erlebt den Einbruch westlicher Werte und Technologien, die eine bis dahin intakte traditionelle Gesellschaft und Ökologie zerstören.
Doch Tradition und Moderne lassen sich auf sinnvolle Weise miteinander verbinden. Das zeigt seit 1978 ihre Selbsthilfe-Initiative "Ladakh-Projekt". Für diese Arbeit erhält Helena Norberg-Hodge 1986 den Alternativen Nobelpreis.
Ihre Erfahrungen in Ladakh machen sie zu einer Kritikerin der Globalisierung und der westlichen Konsumgesellschaft: "Meist wird schnell deutlich, dass man sich gegen die bestehenden Wirtschaftsstrukturen wehren muss. Und damit wird man politisch."
Autor/in:
Sabine Tenta
Starke Frauen: Helena Norberg-Hodge - Globalisierungskritikerin
Literaturhinweis
- Helena Norberg-Hodge, Faszination Ladakh
Mit einem Vorwort des Dalai Lama.
Aus dem Englischen von Gunhild Becht-Naudascher.
(Herder Freiburg /KNO)
ISBN 3-451-05484-1
kartoniert, 224 Seiten
9,90 Euro






