s
Der 24. Juni galt als wichtiger Tag im bäuerlichen Leben, denn um die Sommersonnenwende herum waren viele Aufgaben zu erledigen. Die Sommerkräuter entfalten nun ihre größte Kraft und wollen geerntet werden: das Johnniskraut, Beifuß, Schafgarbe und Goldrute.
Außerdem haben die grünen Walnüsse genau die richtige Größe und den richtigen Geschmack entwickelt, um sie zu Likören und Weinen zu verarbeiten. Auf der anderen Seite gilt der Johannitag traditionell als Schlußpunkt mancher Ernte: der Spargel wird nicht mehr gestochen und auch Rhabarber wird nicht mehr geschnitten, aus gutem Grund. Die Naturpädagogin Sonja Schirdewahn kennt sich mit der Natur und den bäuerlichen Traditionen aus und teilt ihr Wissen über den Jahreslauf und das Wachsen und Gedeihen auf dem Acker und am Wegesrand mit Kindern und Erwachsenen.
Redaktion:
Gundi Große
Wilde Kräuter im Juni







