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Ende April wurden in Düsseldorf drei Männer verhaftet, die Anschläge in Deutschland geplant haben sollen. Zwei von ihnen gehören zu einer Gruppe, die im Jargon der Sicherheitsbehörden "home-grown-terrorists" genannt wirde: aufgewachsen in einem westlichen Land, mit nur noch losen Kontakten in die Herkunftsländer ihrer Eltern, sozial integriert.
Islamische Gruppierungen, die sich scharf an der Grenze zur Radikalisierung bewegen, werben auf deutschen Schulhöfen und sind dem Verfassungsschutz ein Dorn im Auge. Sind sie tatsächlich ein Nährboden für Terrorismus? Längst gibt es Aussteigerprogramme wie für Neo-Nazis, die ihre Szene verlassen wollen. Auch eine Aussteiger-Hotline hat der Verfassungsschutz eingerichtet. Doch Prävention hat wohl nur Sinn, wenn sie auf einem gegenseitiges Interesse fußt. Mit einem Präventionsgipfel will Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich zu einem Dialog aufrufen, zu einer Sicherheitspartnerschaft mit muslimischen Verbänden.
Matthias Becker hat sich an der Basis umgehört, bei einem islamischen Verein, der besonders um Jugendliche wirbt.
Autor/in:
Matthias Becker
Redaktion:
Kirsten Pape / Gundi Große
Nährboden für Gewalt?







