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Die Befreiung von einem Diktator macht den Weg frei für demokratische Strukturen - so dier Hoffnung derer, die den Umsturz vorantreiben - wie zuletzt in den Maghreb-Staaten. Ob das stimmt haben Bayreuther Wirtschaftswissenschaftler durch den Vergleich der Daten von 150 Staaten von 1950 bis heute überprüft, ein Zeitraum, in dem es sehr viele heftige Umbrüche gegeben hat - man denke nur das Ende der Diktaturen in Spanien oder Griechenland, das Auseinanderfallen der Sowjetunion oder Revolutionen in Südamerika. Ihr Ergebnis: Höhere Pro-Kopf-Einkommen fördern die Demokratie. Gelingt es, die Armut zu bekämpfen, die Einkommensschere zu verkleinern, den Menschen zumindest die Zuversicht zu vermitteln, dass sich ihr Lebensstandard verbessern wird, dann steigen die Chancen für den Aufbau demokratischer Strukturen. Wer das aus dem Ausland durch Finanzhilfen unterstützen will, sollte deshalb darauf pochen, dass sie entsprechend verwendet werden - für Schulen, das Gesundheitssystem oder eine freie Presse.
Redaktion:
Mark vom Hofe
Demokratie und Wohlstand







