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Redezeit: Der neue Rundfunkbeitrag
Gespräch mit Monika Piel, WDR-Intendantin und Vorsitzende der ARD
Moderation: Ralph Erdenberger
Vom 1. Januar an wird die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf den neuen "Rundfunkbeitrag" umgestellt. Von da an hängt die Gebühr nicht mehr vom Gerät ab, wie bisher, sondern wird pro Haushalt berechnet. Diese Änderung erzwangen die vielen neuen technischen Möglichkeiten der Mediennutzung. 16 Landtage stimmten dem Rundfunkänderungsstaatsvertrag zu, der die neue Umlage regelt. An die Umstellung richten sich viele kritische Fragen, etwa, warum Nur-Radio-Hörer jetzt den vollen Beitrag erlegen müssen, warum der Beitrag auch von Behinderten erhoben wird, warum die ARD jetzt nicht auf Werbung verzichten kann. Monika Piel, die Intendantin des WDR und zugleich ARD-Vorsitzende gibt in der Redezeit von WDR 5 Antworten, sie äußert sich zur Legitimität des Rundfunkbeitrags, zur Frage, ob die ARD nach der Umstellung etwa mehr Geld zur Verfügung haben wird, zum Sparzwang in den Funkhäusern, zur Verpflichtung der ARD, eine hochwertige Grundversorgung mit unabhängigen Informationen aus Politik, Gesellschaft und Kultur sicherzustellen und nicht zuletzt - wie lange es das UKW-Radio noch geben wird.
Redaktion:
Thomas Hauschild
Redezeit mit Monikal Piel: Der neue Rundfunkbeitrag







