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Dolores Ibárruri
Von ihr stammt der Ausspruch "Das spanische Volk stirbt lieber stehend, als auf Knien zu leben." Ernest Hemingway hat Dolores Ibárruri in seinem Roman "Wem die Stunde schlägt" in der Figur der Pilar ein literarisches Denkmal gesetzt. Sie wird am 9. Dezember 1895 in eine spanische Bergarbeiterfamilie geboren. Dolores ist ein temperamentvolles, groß gewachsenes Mädchen und wehrt sich schon früh gegen traditionelle Rollenzuweisungen. Sie ist gut in der Schule und will Lehrerin werden. Aber sie soll Geld verdienen und so arbeitet sie als Dienstmädchen und Schneiderin. Wütend über die Ungerechtigkeiten in ihrem Heimatland wird sie Mitglied der Kommunistischen Partei und heiratet einen KP-Genossen. Unter dem Pseudonym "La Pasionaria", die Leidenschaftliche, schreibt sie kämpferische Zeitungsartikel in linken Blättern. Ihre Parteikarriere beginnt. 1934 nimmt sie am Weltkongress der Frauen in Paris teil. Im Spanischen Bürgerkrieg kämpft sie gegen Franco. "No pasaran" ist ihr Wahlspruch: "Sie werden nicht durchkommen!" Als das Franco-Regime mithilfe der deutschen Faschisten Spanien unterjocht, flieht Dolores Ibárruri in die Sowjetunion. Erst nach Francos Tod 1977 kehrt sie heim und ist noch einmal als Parlamentsabgeordnete politisch aktiv. "La Pasionaria" stirbt am 12. November 1989.
Autor/in:
Andrea Kath
Redaktion:
Regina Tanne
Starke Frauen: Dolores Ibárruri, Kommunistin und Antifaschistin






