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Sie engagiert sich während ihrer Studienzeit in sozialistischen und Antikriegsgruppen, kämpft gegen Rassismus. 1943 dreht sie ihren ersten Film »Meshes of the Afternoon«. Weitere experimentelle Filme folgen.
Maya Derens Wohnung in Greenwich Village wird zum Treffpunkt der New Yorker Avantgarde-Künstler und ihr Filmschaffen zum Vorbild für das surrealistische, ansonsten von Männern gemachte Kino der vierziger und fünfziger Jahre. 1947 bekommt sie als erste Frau den internationalen Grand Prix für experimentellen Film in Cannes.
Die Pionierin des amerikanischen Avantgarde-Kinos reist nach Haiti, beobachtet und dreht Voodootänze. Sie erforscht nicht nur die Rituale des Voodoo, sie wird auch zur Priesterin geweiht. 1961 stirbt Maya Deren plötzlich an den Folgen einer Hirnblutung. Seit 20 Jahren verleiht das American Film Institute jährlich den Maya Deren Award an unabhängige FilmemacherInnen und VideokünstlerInnen.
Autor/in:
Grit Eggerichs
Starke Frauen: Maya Deren, Filmemacherin und Voodoopriesterin






