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Überall ist Klang, und Limpe Fuchs zaubert ihn hervor. Aus herkömmlichen Instrumenten, aus Tonwerkzeugen, die sie selbst gebaut hat, aus Stein, Metall, Holz - aus allem, was ihr Klänge schenkt.
Sie ist 1941 in München geboren. Die Eltern spielen und hören Volksmusik. Mit zwölf bekommt Limpe Klavierunterricht. Nach dem Abitur studiert sie Schulmusik, Perkussion und Pauke und wird Musiklehrerin.
Mit ihrem Mann, einem Bildhauer, entdeckt sie eine eigene musikalische Welt, beginnt, ihre Instrumente selbst zu erfinden. Drei Töchter werden geboren. Die Familie lebt auf dem Land. Andere Künstler - wie Friedrich Gulda - kommen zu Sessions in den ausgebauten Bauernhof. Die Musik, die Limpe macht, sprengt den traditionellen Rahmen, wird witzig, lebendig - revolutionär.
Sie kommuniziert mit Instrumenten wie mit der eigenen Stimme. Ihre Konzerte sind mitreißende, aufregende Klang-Ereignisse. "Man muss sich für das Spielen und für das Hören Zeit nehmen - über Jahre hinweg", sagt eine der innovativsten Musikerinnen und Komponistinnen unserer Zeit, deren Phantasie-Name Limpe übrigens im Keltischen der Name einer Quellgöttin ist.
Starke Frauen: Limpe Fuchs, Komponistin






