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Mann guckt gebückt durch ein Schlüsselloch (Rechte: WDR)
Sendung vom 19.11.2009, 10:05 bis 12:00 Uhr
Hans-Josef Ortheil, deutscher Schriftsteller, sein Roman "Die Erfindung des Leben", der stark autobiografisch ist, und an dem er über zehn Jahre arbeitete, ist soeben erschienen, aufgenommen am 16.09.2009 in Mainz: Rechte, dpa Foto: Erwin Elsner

 Hanns-Josef Ortheil, Schrifsteller

Redezeit: "Die Erfindung des Lebens"

des Hanns-Josef Ortheil

Dass Hanns-Josef Ortheil nicht nur Schriftsteller geworden ist, sondern von seiner Kindheit  lebendig erzählen kann, grenzt an ein kleines Wunder, wenn man als Leser seines autobiografischen Romans erfährt, dass er mit einer nach schweren Schicksalsschlägen verstummten Mutter aufgewachsen ist und dadurch bedingt selbst erst mit sieben Jahren zu sprechen begonnen hat. Wie anders die "Erfindung des Lebens" verläuft, wenn es sich ohne Sprache erschließt, bis der Vater schließlich die richtige Eingebung hat, das Kind erst einmal von der Mutter zu trennen und ihm beharrlich alles zu benennen, womit man hantiert oder was man sieht - das ergibt eine spannende Lektüre.

Buchtipp:
Die Erfindung des Lebens
Hanns-Josef Ortheils Lebensgeschichte
Luchterhand Verlag
ISBN: 978-3-630-87296-4
22,95 €

Hier geht es zum Podcast der Redezeit.

 

Redaktion:

Ingrid König

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