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Die unerschrockene Publizistin hat Stalins Terror und die Verfolgung in der Nazi-Zeit überlebt. Nachdem die Ehe mit einem Sohn des Religionsphilosophen Martin Buber gescheitert ist, heiratet sie 1929 den Kommunisten Heinz Neumann. Mit ihm geht sie nach Hitlers Machtergreifung 1933 nach Moskau. In die Freiheit, wie beide glauben. Doch ihr Mann wird ermordet, Margarete Buber-Neumann zu Zwangsarbeit verurteilt.
Aufgrund des Hitler-Stalin-Pakts liefert man Margarete Buber-Neumann 1940 nach Deutschland aus, wo die Nazis sie ins Konzentrationslager Ravensbrück verschleppen. Im Kalten Krieg gerät Margarete Buber-Neumann zwischen die Fronten. Die Konservativen wollen sie gegen die Sowjetunion vereinnahmen, für die dogmatische Linke gilt sie als eine rechte Propagandistin. Die Schriftstellerin setzt sich auch im Alter unermüdlich für das Recht auf zivilen Widerstand und demokratisches Handeln ein.
Autor/in:
Monika Mengel
Starke Frauen: Margarete Buber-Neumann, Publizistin






