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In Japan ist quasi über Nacht eine Anti-AKW-Bewegung entstanden, die neuerdings in 70 Städten im ganzen Land zu Tausenden jeden Freitag um 18 Uhr zwei Stunden lang demonstriert. Die größte Demo findet in Tokio vor Parlament und Premierministeramt gleichzeitig statt und hat einen ganz besonders friedlichen Charakter, damit möglichst viele einfache Bürger teilnehmen.
An diesem Freitag wird die Demonstration eine besondere Brisanz haben, denn Premierminister Noda legt seinen neuen Energieplan vor, in dem es um den Zeitpunkt des japanischen Atomausstiegs gehen wird. ARD-Korrespondent Martin Fritz im Gespräch mit Ralph Erdenberger
Redaktion:
Ursula Daalmann
Die neue Anti-AKW-Bewegung in Japan







