Donnerstag, 24.05.2012

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Mann lauscht an einer Wand, hinter der ein anderer Mann neben einem Grammophon sitzt. (Rechte: WDR)
Sendung vom 12.09.2007, 10:05 bis 11:00 Uhr
Dacia Maraini, Schriftstellerin, Italien; Rechte: WDR/dpa/Woitas

 Dacia Maraini

Starke Frauen

Dacia Maraini, Schriftstellerin

Moderation: Thomas Koch

Sie wird geliebt und gehasst, verehrt und verabscheut. Dacia Maraini polarisiert, weil sie keine Kompromisse macht und die chauvinistischen Züge der italienischen Gesellschaft unermüdlich anprangert.

Geboren wird sie 1936 als Tochter der sizilianischen Adligen Topazia Alliata di Salaparuta in der Nähe von Florenz. Der Vater ist ein eigenbrötlerischer Ethnologe, der seine junge Familie 1938 nach Japan mitnimmt. Wegen ihrer liberalen, antifaschistischen Haltung werden die Marainis drei Jahre lang interniert. Erst 1946 kehrten sie nach Italien zurück. Die Familie zieht zu den aristokratischen Großeltern nach Bagheria auf Sizilien.

Hier entdeckt die pubertierende Dacia ihre Liebe fürs Schreiben und ihre Wut auf eine archaische Gesellschaft, die Frauen als unmündige Wesen unter die Kontrolle der Väter, Brüder oder Ehemänner stellt. Hier beginnt ihr Feldzug gegen männliche Arroganz.


Autor/in:

Kirstin Hausen

Redaktion:

Regina Tanne

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Starke Frauen: Dacia Maraini, Schriftstellerin




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