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Im Prozess gegen die drei angeklagten Mitglieder der regierungskritischen russischen Punkband Pussy Riot hat die Staatsanwaltschaft jeweils drei Jahre Haft gefordert. Die drei Frauen seien des «Rowdytums» und der «Anstachelung zu religiösem Hass» schuldig, erklärte der Staatsanwalt am Montag. Ursprünglich hatte den Frauen bis zu sieben Jahre Haft gedroht, doch dann sprach sich Präsident Wladimir Putin für ein mildes Urteil aus.
Das neue Gefühl für Gerechtigkeit hat unseren Kolumnisten Georg Cadeggianini ins Grübeln gebracht. Fordert nicht auch sein Sohn Lorenzo, sieben Jahre alt, Gerechtigkeit?
Autor/in:
Georg Cadeggianini
Redaktion:
Valentina Dobrosavljevic
Putin und die Gerechtigkeit







