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Im Königreich »Fèmenie« leben glückliche Bürgerinnen. Starke, selbstbewusste Frauen, denen alle Wege offen stehen. Christine de Pizan hat ihre politische Utopie »Stadt der Frauen« um 1395 geschrieben. Darin spart sie nicht mit Kritik an den herrschenden Verhältnissen, beklagt die geringe Bildung der Frauen und ihre Versklavung durch den Mann.
Christine selbst darf lernen. 1364 in Venedig geboren, kommt sie als junges Mädchen mit ihrem Vater, dem Astrologen Tomaso di Pizzano, nach Paris. Dort studiert sie mit Leidenschaft Französisch, Latein, Arithmetik und Geometrie. Sie bildet sich auch weiter, nachdem sie geheiratet und zwei Kinder bekommen hat.
Als ihr Mann früh stirbt, beschließt Christine, Schriftstellerin zu werden. Der Erfolg gibt ihr Recht. Bald kann sie von ihrer Arbeit leben und beweist so, »dass die so genannte Minderwertigkeit des Weibes eine Erfindung der Männer ist.«
Autor/in:
Monika Mengel
Redaktion:
Regina Tanne
Starke Frauen: Christine de Pizan - Feministin






