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Mode ist für sie ein soziologisches Phänomen, weil sich jeder Mensch auch über die Mode definiert. Elisabeth Prantner, die in Berlin unter dem Künstlernamen "Lisa D" Mode für Frauen entwirft, kam auf Umwegen zu ihrer beruflichen Leidenschaft. Denn zuerst studiert sie Kunsterziehung, Mathematik und Soziologie, später in den USA noch Regie dazu. Sie arbeitet als Lehrerin, dann für ein Kindertheater. Auch heute ist das Modegeschäft nur eine Seite, die andere bedeutet Provokation. Denn die Performance-Künstlerin präsentiert das Kleine Schwarze mit eingehäkeltem Hungerbauch und am elganten Abendkleid, zusammengenäht aus billigen Babystramplern, baumeln noch die Preisschildchen. Eine bissige Auseinandersetzung mit der eigenen Branche.
Autor/in:
Claudia Heissenberg
Redaktion:
Thomas Hauschild







