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Ihr Name bedeutet "Juwel des Herbstes".
Qui Jin - geboren 1875 - ist die jüngste Tochter einer Beamtenfamilie. Sie wird sehr untypisch erzogen. Das Binden der Füße bleibt ihr erspart. Statt dessen lernt sie lesen und schreiben, reiten und den Schwertkampf.
Erst mit 21 Jahren wird sie verheiratet. Sie bekommt eine Tochter und einen Sohn und zieht mit ihrem Mann nach Peking. In der Hauptstadt ist sie bald der Mittelpunkt verschiedener Debattierzirkel.
Als sie 1901 Zeugin des "Boxeraufstandes" wird, beginnt sie sich für die Befreiung Chinas von der Kolonialherrschaft und für die Befreiung der Frau einzusetzen. Qui Jin verlässt Mann und Kinder und zieht nach Japan, wird zur Revolutionärin.
1906 kehrt sie zurück nach China, gründet eine Frauenzeitung und bereitet einen Aufstand gegen die verhasste Regierung vor. Der Plan scheitert, die Rebellen werden verhaftet. Qui Jin wird zum Tode verurteilt und am 15. Juli 1907 enthauptet.
Autor/in:
Monika Mengel
Starke Frauen: Die chinesische Frauenrechtlerin Qui Juin





