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Auch sogenannte "Asoziale" wurden im Dritten Reich verfolgt. Wie weit diese Diffamierungen zurück reichen, zeigt die Geschichte der sogenannten Jugendschutzlager der Nazis. "Moringen" im heutigen Niedersachsen - für Jungen - und "Uckermark" in Brandenburg, ein Lager für Mädchen und junge Frauen. Moringen heisst heute offiziell KZ-Gedenkstätte. Für Uckermark will die "Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten" den Begriff "Jugendschutzlager" künftig weiter verwenden. Die Lagergemeinschaft Ravensbrück und eine Fraueninitiative für einen Gedenkort Mädchen-KZ - Uckermark laufen dagegen Sturm.
In diesem Jahr setzt auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Uckermark die sogenannte Konversion ein. Das heisst der Rückbau der militärischen Anlagen der russischen Armee, die dort nach 1945 Lagerhallen errichtet hatte. Dann geht es um die Konzeption eines künftigen Gedenkorts Uckermark. Monika Mengel hat sich auf dem Gelände umgesehen und mit einer Überlebenden gesprochen.
Autor/in:
Monika Mengel
Redaktion:
Thomas Widdig
"Wir wurden nicht geschützt"







