Donnerstag, 24.05.2012

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Mann lauscht an einer Wand, hinter der ein anderer Mann neben einem Grammophon sitzt. (Rechte: WDR)
Sendung vom 02.11.2011, 10:05 bis 12:00 Uhr
Attila von Unruh; Rechte: dpa / Brakemeier

 Attila von Unruh

Redezeit: Die komplette Insolvenz - und wie damit umgehen?

Gespräch mit Attila von Unruh.

Moderation: Ralph Erdenberger

Attila von Unruh ging es lange gut, er betrieb eine Firma, die Events organisierte - bis er sich entschloss, etwas anderes zu machen. Er verkaufte die Firma, allerdings mit einem Kaufvertrag, den er später bereute. Denn sein Käufer ging pleite, und die Gläubiger griffen zurück auf das Vermögen des Verkäufers. Attila von Unruh musste zahlen, wurde zunächst geschäftlich insolvent, dann auch privat, weil er mit seinem Vermögen haftete, zahlte sechs Jahre an den Insolvenzverwalter, wurde drei weitere Jahre von der Schufa beäugt, gründete eine Selbsthilfeorganisation für insolvent Gegangene, die anonymen Insolvenzler, ehrenamtlich - und wurde mit seinem unermüdlichen Engagement so bekannt, dass er inzwischen dafür mehrfach ausgezeichnet wurde. Der Weg in die Insolvenz und wieder hinaus - eine lange Geschichte, die sich Ralph Erdenberger von Attila von Unruh erzählen lässt.

Hier geht es zum Podcast der Redezeit.

 

Redaktion:

Mark vom Hofe

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