Donnerstag, 24.05.2012

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Sackgasse Afghanistan

Bild: Bundeswehrsoldat im Gegenlicht in Panoramalandschaft Afghanistan Rechte: dpa
Vergeblicher Einsatz

Sackgasse Afghanistan – Zehn Jahre Krieg am Hindukusch


Als am 7. Oktober 2001 die ersten US-Flugzeuge Afghanistan bombardierten, ging es primär um Rache und Vergeltung für die Terroranschläge von 9/11. Im Nachhinein wurden von den NATO-Bündnispartnern Rechtfertigungen gesucht: Der Kampf gegen die Taliban, die Verteidigung der Menschenrechte, die Befreiung der unterdrückten Frau - und nicht zuletzt auch die deutsche Sicherheit, die plötzlich auch am Hindukusch verteidigt werden musste. Zehn Jahre später zeichnet sich ab, dass sich die Pläne für ein modernes, demokratisches Afghanistan wohl kaum erfüllen lassen. Hunderte Soldaten kamen bei dem Einsatz ums Leben. Jetzt wollen die Bündnispartner so schnell wie möglich weg vom Hindukusch – und wissen doch, dass die Terrorzellen der Taliban im Grenzgebiet zu Pakistan immer weiter erstarken. Welchen Weg gibt es raus aus der Sackgasse Afghanistan? Inwiefern hat sich die Situation in Kabul in den vergangenen zehn Jahren verbessert? Und wurde das Minimalziel erreicht, nämlich den internationalen Terrorismus einzudämmen?

Die Serie im WDR 5 Morgenecho:
Vom 04. – 08. Oktober 2011, immer um 7:45 Uhr.

Redaktion: Ina Rottscheidt / Anna Kuhn-Osius

 


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