Donnerstag, 24.05.2012

Suche im gesamten WDR Web




Klimakonferenz in Durban

Bild: Symbolfoto Klimawandel: tropfende Eiszapfen vor blauem Planeten; Rechte: dpa
Das Eis wird dünn

Von unsichtbaren Tätern und vergessenen Opfern

Herausforderungen an die Klimakonferenz in Durban


Was kommt nach dem Kyoto-Abkommen? Kann die Erderwärmung noch gestoppt werden? Und wer kommt für die Schäden auf, die der Klimawandel bereits verursacht hat? Antworten suchen Experten aus 196 Ländern ab dem 28. November 2011 auf der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban. Doch die Erwartungen sind gering: Schon im vergangenen Jahr in Cancún hatte es lediglich Absichtserklärungen ohne verbindliche Zusagen gegeben. Voraussichtlich werden sich die Staaten auch in Durban nicht auf ein Folgeabkommen für das Kyoto-Protokoll einigen. Die Errichtung eines UN-"Klimafonds", der die Folgen der Erderwärmung in den ärmsten Ländern abfedern soll, wird blockiert und niemand kann bislang für die Schäden zur Verantwortung gezogen werden.

Was passiert, wenn in Durban nichts passiert? Eine Reise im WDR 5- Morgenecho zu Tätern und Opfern des Klimawandels.

 

Redaktion: Ina Rottscheidt

 


Tuvalu

Bild: Insel der Inselgruppe Tuvalu; Rechte: dpa
Versinkende Heimat

Vier Meter bis zum Untergang

Die neun Atolle der Inselgruppe Tuvalu liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Und der steigt durch die Erderwärmung unaufhörlich. [mehr]


Ecuador

Bild:Indianer vom Stamm der Huaorani im Yasuni Nationalpark.  Rechte: dpa
Neue Wege?

Dschungel statt Öl?

Unter dem Yasuní-Nationalpark in Ecuador lagern geschätzte 850 Millionen Barrel Öl, rund 20 Prozent der gesamten nationalen Vorkommen. [mehr]


Skandinavien

Bild: Grönland: Rechte: dpa
Ewiges Grün statt ewiges Eis

Aus Grönland wird Grünland

Während die ganze Welt den Klimawandel fürchtet, freut sich eine Region auf die Schneeschmelze: Grönland. [mehr]


Niger

Bild: Tuareg auf Kamelen vor Wasserstelle Niger Rechte: dpa
Rares Gut Wasser

Sicherheitsrisiken durch Klimawandel

Niger ist ein Beispiel für jene Länder, in denen der Kampf um knapper werdende Ressourcen immer häufiger zu Konflikten führt. [mehr]


Bangladesch

Bild: Überschwemmte Straße; Rechte: imago stock
Alltag in den Fluten

Auf der Flucht vor dem Klima

Bangladesch ist mit am stärksten vom Klimawandel betroffen. Mindestens sechs Millionen Menschen werden ihre Heimat verlassen müssen, weil der Meeresspiegel steigt. [mehr]


China

Bild:Smog in Hong Kong Rechte: dpa
Mangelware Sauerstoff

Grauer Himmel, schwarze Lungen

Dunkle Smogwolken hängen über Peking: Gemeinsam mit 16 weiteren Großstädten der Volksrepublik zählt die Stadt zu den 20 meist verschmutzten Metropolen weltweit. [mehr]






Echo des Tages

Ein Mädchen bläst in eine Trompete (Rechte: dpa)

Was hat heute die Welt bewegt? [mehr]