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Morgenecho-Serie: Prominente erinnern sich an die Gründung der Bundesrepublik
Otto Graf Lambsdorff, Jahrgang 1926
Der schwarze Gehstock mit Silberknauf ist sein Markenzeichen: Otto Graf Lambsdorff - FDP-Politiker und ehemaliger Bundeswirtschaftsminister. 1984 stolpert er über die Flick-Spendenaffäre und tritt zurück. Seine Partei hält an ihm fest: Lambsdorff bleibt bis 1993 Bundesvorsitzender der FDP. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag führte er im Auftrag der Bundesregierung erfolgreich die Verhandlungen zur Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter.
Lambsdorff entstammt einer baltischen Adelsfamilie. Sein voller Name: Otto Friedrich von der Wenge Graf Lambsdorff. Nach Abschluss der Schule leistet Lambsdorff Kriegsdienst und gerät in Gefangenschaft. Bei einem Luftangriff wird er schwer verletzt, ein Bein muss bis zum Oberschenkel amputiert werden. Als die Bundesrepublik 1949 gegründet wird, studiert Lambsdorff Jura an den Universitäten Bonn und Köln. Heute lebt er in Bad Münstereifel. Otto Graf Lambsdorff ist in zweiter Ehe verheiratet und hat drei Kinder.
Das Interview führte: Karin Bensch
60 Jahre Bundesrepublik - Otto Graf Lambsdorff, Jahrgang 1926







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