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Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen
Beitrag von Bettina Papenfuß
Moderation: Judith Schulte-Loh
Weltweit gibt es etwa 150 Mio Frauen, deren Genitalien beschnitten sind. In afrikanischen Ländern, aber auch in manchen arabischen und asiatischen Regionen ist das grausame Ritual Teil ihrer Kultur. Viele Mädchen sterben, wenn ihnen Klitoris und Schamlippen ohne Betäubung, meist mit einer Glasscherbe, einem Rasiermesser oder einem Dosendeckel abgeschnitten werden.
Andere sind traumatisiert, haben ihr Leben lang körperliche und seelische Beschwerden. Weibliche Genitalverstümmelung geht uns aber auch hierzulande an. Denn hier leben zum einen betroffene Frauen, und zum anderen gibt es hier Familien, die ihre Töchter beschneiden lassen wollen. Um diese kleinen Mädchen zu schützen, hilft nur Aufklärung. In Bochum gibt es am heutigen Welttag gegen Genitalverstümmelung (06.02.2013) eine Fachtagung, die sich an Gynäkologen, Hebammen, Krankenschwestern und Erzieherinnen wendet.
Redaktion:
Brigitte Simnacher
Beitrag von Bettina Papenfuß







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