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Obama: Was kann er wirklich?
7.05 Uhr Interview mit Dr. Michael Werz, Außen- und Sicherheitsexperte am "Center for American Progress"
"Change has come to America", verkündete Barack Obama nach den Wahlen am 4. November 2008. Change, Wandel? Was ist von den Visionen und Vorhaben des neuen US-Präsidenten bis heute umgesetzt oder zumindest angegangen worden? Wie steht es um das innenpolitische Großprojekt Gesundheitsreform? Wie will Obama einem außenpolitischen Desaster in Afghanistan entkommen? Und warum ist das Gefangenenlager in Guantanamo immer noch nicht geschlossen?
Dr. Michael Werz ist Außen- und Sicherheitsexperte am "Center for American Progress", dem "Think Tank" (Denkfabrik) in den USA, die Obama am nächsten steht. Der Präsident sei soweit gekommen, wie er es erwarten konnte angesichts des Berges "schier unlösbarer Aufgaben" und der Tatsache, dass Obama erst seit dem 20. Januar dieses Jahres im Amt ist, sagt Werz im Morgenecho. Man müsse bedenken, dass er seitdem gezwungen gewesen sei, alle Probleme gleichzeitig anzugehen. Als großen Verdienst bezeichnet Werz die Tatsache, dass Obama in der Wirtschaftskrise durch einen massiven Geldeinsatz die Finanzsitutation in den USA stabilisiert habe.
Auf die Frage, ob Obama nicht an seinen eigenen Ansprüchen scheitern könne, sagt Werz, dass er in wichtigen innenpolitischen Bereichen wie der Gesundheitsreform durchaus schon Erfolge verzeichnen könne. Es sei zu bedenken, dass das Weiße Haus generell strukturell überfordert sei. Es müsse jedes Problem - ob innenpolitisch oder global - ansprechen und teilweise auch angehen.
Redaktion:
Bettina Nutz
Interview mit Dr. Michael Werz







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