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Wien 1913. Ein junger britischer Schauspieler sucht Hilfe bei einem Psychoanalytiker. Doch es ist nicht die Therapie, die ihn heilt, sondern eine wilde Affäre. Allerdings zeigt ihn die Geliebte als Vergewaltiger an. Nur mit Hilfe des britischen Geheimdienstes kann er fliehen und wird als Agent verpflichtet.
Der neue Spionageroman von William Boyd erkundet die Tiefen menschlicher Psyche und taucht ein in die Wiener Kunstszene zur Jahrhundertwende. Meisterhaft entwirft der schottische Erzähler einen Kosmos voller Unruhe und Rastlosigkeit am Vorabend des Ersten Weltkriegs.
Im Gespräch mit dem preisgekrönten Übersetzer Bernhard Robben gibt William Boyd, humorvoll und brillant, Einblicke in die Schreibwerkstatt seines neuen Romans „Eine große Zeit“.
Ausschnitte einer Veranstaltung der lit.COLOGNE 2012
Redaktion:
Petra Brandl-Kirsch


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