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Seit Jahrtausenden wird die Liebe beschrieben, besungen und analysiert und bleibt doch auf ewig ein Mysterium. Sitzt sie im Kopf oder im Bauch – oder doch nur in den Lenden? Liegt es in der Natur des Menschen, einen anderen zu lieben? Oder ist sie nur ein Wunsch, gerade weil wir sie seit Jahrtausenden besingen? Madeleine, Studentin an einem amerikanischen College, ist hin- und hergerissen zwischen den romantischen Liebesentwürfen im viktorianischen Roman und den Ideen französischer Theoretiker, die den Begriff der Liebe dekonstruieren. Sie ist die zentrale Figur im neuen Roman „Die Liebeshandlung“ von Pulitzer-Preisträger Jeffrey Eugenides. Bei der lit.COLOGNE sprach er über die Liebe, das Heiraten und wie aus erfundenen Geschichten plötzlich Wirklichkeit wird.
Moderation: Susanne Weingarten
Ausschnitte einer Veranstaltung der lit.COLOGNE 2012
Redaktion:
Petra Brandl-Kirsch
Übersicht: Der WDR 5 Literatursommer
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