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Es ist eins der schönsten Bilder, die uns bei viel Glück der sonnige winterliche Wald in diesen Tagen bieten kann: aus Stücken toten Laubholzes am Boden sind dichte Büschel feinster Eisfäden gewachsen und glitzern im Sonnenlicht. Haareis heißt das Phänomen, über das der berühmte Geophysiker und Entdecker der Kontinentaldrift, Alfred Wegener, schon 1918 schrieb.
Schön und rätselhaft: Winterliches Phänomen Haareis [Fotos]
Wohl niemand hat sich seitdem mit diesem Phänomen so intensiv auseinandergesetzt wie Gerhart Wagner aus dem schweizerischen Stettlen. Er ist mittlerweile 92 Jahre alt und bereitet gerade eine Veröffentlichung mit neuen Erkenntnissen zu diesem immer noch Geheimnisse bergenden Naturphänomen vor. Leonardo hat mit dem Gletscherforscher, Zoologen und Botaniker über das Phänomen Haareis gesprochen.
Redaktion:
Martin Gent





![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)







