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Servie Ernährung: Fisch-Einkaufsratgeber von Greenpeace und WWF
Welchen Fisch darf ich noch guten gewissens kaufen?
Moderation: Marija Bakker
"Jedes Jahr im November veröffentlichen die beiden Umweltorganisationen WWF und Greeenpeace ihre „Einkaufsratgeber Fisch“. Darin wird mit einem Farbcode bewertet, welche Fische man unbedenklich essen kann und welche man lieber nicht kaufen sollte. Greenpeace kennt nur rot und blau, der WWF hat die Ampelfarben genommen: rot, gelb und grün.
Greenpeace empfiehlt nur 5 Fischarten; die lassen sich hier vollständig aufzählen: Süßwasser: Zander, Karpfen, Regenbogenforelle; Ozean: Hering und Makrele.
Der WWF findet den Konsum von mindestens 50 Fischarten okay, darunter Seelachs, Alaska-Seelachs, Bio-Doraden, diverse Krebstiere wie Kaltwassershrimps von der Küste Grönlands, Victoriabarsch, Pangasius und Tilapia, die in den letzten Jahren immer beliebter wurden.
Dringend raten Greenpeace und WWF vom Konsum aller Hai-Arten ab, weil die sich nur langsam vermehren und stark überfischt sind. Viele Hai-Arten stehen kurz vor dem Aussterben.
Bei vielen Fischarten muss man nach Herkunft unterscheiden. Alle Fischverkäufer sind jedoch verpflichtet, genau über die Herkunft ihrer Ware zu informieren. So ist Kabeljau aus dem Eismeer unbedenklich, aus der Nordsee aber nicht.xx Kaltwassershrimps aus den nördlichen Meeren sind nicht im Bestand gefährdet, für die tropischen Zuchtgarnelen werden riesige Areale Regenwald und Mangroven abgeholzt. Das Land, auf dem die Zuchtbecken liegen, versalzt schnell und die Zuchtbetriebe ziehen weiter.
Beide Umweltorganisationen stellen ihre Ratgeber kostenlos im Netz zur Verfügung
Autor/in:
Studiogespräch mit Detlef Reepen
Redaktion:
Joachim Hecker





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