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Miesmuscheln sind für ein Ökosystem von großer Bedeutung: Sie filtern beispielsweise Schadstoffe aus dem Wasser heraus und arbeiten dabei wie eine Art Mini-Kläranlage. Und sie sind Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere wie z. B. Eiderenten oder Austernfischer. Doch den Miesmuscheln geht es schlecht, um nicht zu sagen: richtig mies, zumindest den wilden Muscheln im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. In den letzten gut 20 Jahren ist ihr Bestand in bestimmten Bereichen um rund 90 Prozent zurückgegangen, hat die Nationalparkverwaltung herausgefunden. Muschelfischer und Umweltschützer streiten sich nun heftig über die möglichen Ursachen.
Autor/in:
Thomas Samboll
Redaktion:
Detlef Reepen






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






